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EQUAL – Workshop am Samstag, den 09.09.06:

Elf Bewohner/innen des I.C., CJD und BFZ haben sich im Internat Curtiusstraße in ihrer Freizeit mit dem Thema „Ausbildung“ auseinander gesetzt.

Zunächst gab Lana Amberge (pädagogische Mitarbeiterin im EQUAL – Projekt; I.C.) einen Überblick über die aktuelle Ausbildungs-/Arbeitsmarksituation und machte die Hintergründe und Ziele des Workshops deutlich. Die Bewohner sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass statistisch bei 1,6 Bewerbern, derzeit nur ein Ausbildungsplatz besetzt wird und das die Anzahl der Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz bekommen, steigt.
Trotz der schlechten Perspektiven sollten die Schüler/innen jedoch durch die vermittelten Informationen, die als gute Vorbereitung dienen, in ihrer Motivation und ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden. Ebenso wurden sie zu einem offensiven Umgang mit ihrer Hörschädigung ermutigt.


Im folgenden Teil erarbeitete Frau Alms von der Universität Bochum, als Fachfrau für Bewerbungsstrategien mit den Schüler/innen die wichtigsten Punkte in einem Bewerbungsanschreiben und einem Lebenslauf.
Ein Schwerpunkt lag beim Lebenslauf auf dem Punkt: Hobbys. Häufig, ziehen die Personalmanager Rückschlüsse auf soziale, fachliche oder persönliche Kompetenzen. Die Schüler/innen sollten daher in Kleingruppen Beispiele aus ihrem Freizeitverhalten finden, die Kreativität (z.B. Malen) und Konzentration (z.B. Schach spielen) widerspiegeln.
Dabei hatten die Schüler/innen besonders viel Spaß, wie die Fotos beweisen.

Nach der Mittagspause bekamen die Schüler/innen Zeit ihren eigenen Lebenslauf zu schreiben. Dieser stellte die Grundlage im späteren Rollenspiel dar. Denn, im dritten Teil der Veranstaltung machte Frau Lahn (Unternehmensberatung bkp) den Blick auf Bewerbungen aus Arbeitnehmerperspektive deutlich. Nach einem fachlichen Input wurde anhand von immer schwieriger werdenden Rollenspielen Bewerbungsgespräche geübt,
und anschließend reflektiert. Auch hier wurden hilfreiche Tipps vermittelt, beispielsweise, dass ein Personalchef nicht nach der Parteizugehörigkeit fragen kann, es sei denn der Job steht in einem direkten Zusammenhang. Die Schüler/innen arbeiteten sehr konzentriert und engagiert mit. Zum Abschluss konnten die Schüler/innen in Ruhe die Wand mit Stellenausschreibungen betrachten,
sich Informationsmaterial mitnehmen, oder gegebenenfalls mit uns Mitarbeitern einzeln sprechen. Ein schöner Ausklang war dann noch das von der Gruppe gewünschte Abschlussfoto
Das positive Feedback der BW war enorm und auch für uns drei Mitarbeitern war es eine zufrieden stellende, gelungene Veranstaltung.

L. Amberge

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